Online-Zeitung 10
Aufruf: Toleranz und Dialog
Aktualisiert (Mittwoch, den 25. August 2010 um 17:18 Uhr) Geschrieben von: Amaro Drom Montag, den 23. August 2010 um 22:16 Uhr
anlässlich des 66. Jahrestages der Liquidation des „Zigeunerlagers“ Auschwitz
Eine stärke Sensibilisierung für Vorurteile und Stereotype in der Öffentlichkeit ist notwendig
In der Nacht vom 02. auf den 03. August 1944 wurden die letzten ca. 2900 im sogenannten „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau verbliebenen Sinti und Roma in den Gaskammern ermordet. An diesem Tag gedenken wir der unzähligen Menschen, die während des Nationalsozialismus als „Zigeuner“ verfolgt und ermordet wurden. Dieser Tag mahnt uns aber zugleich auch daran, immer wieder einzuschreiten und anzukämpfen gegen die vielgestaltige und nicht endend wollende Diskriminierung von Sinti und Roma.
Anti-Knast-Aktionstag im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert (Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 11:29 Uhr) Geschrieben von: AKP Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 00:00 Uhr
Gegen Knast engagierte Gruppen aus Berlin, Dresden, Hamburg, Kiel, Köln, Wien haben vereinbart, einen Aktionstag zu gestalten. Gruppen in anderen Städten schließen sich dem an. So haben wir es erhofft, so scheint es auch zu geschehen. Soziale Kontrolle, Strafen und Wegsperren sind Grundpfeiler „unserer“ Gesellschaft, werden aber viel zu selten hinterfragt und in ihren vielfältigen Zusammenhängen betrachtet. Am Aktionstag, Sa. 19.06., treten die beteiligten Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an ihren jeweiligen Orten auf. Die Repression hat viele Fratzen. Wir greifen auch Teilaspekte auf, etwas, womit wir uns gerade besonders beschäftigen. Zusammengefasst ergibt das schon mehrere Gesichtspunkte. Gemeint ist aber auch von jedem Punkt aus betrachtet das ganze System.
Von uns in Köln kommt folgender Beitrag.
Weiterlesen: Anti-Knast-Aktionstag im deutschsprachigen Raum
Hartz-Amt Hotline auf dem Klo?!
Aktualisiert (Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 12:06 Uhr) Geschrieben von: blAcky Montag, den 07. Juni 2010 um 10:45 Uhr
Hartz-Empfänger müssen telephonisch ständig erreichbar sein. Immer und überall. Auch auf der Toilette?!
Heute morgen hätte meine Lebensabschnittsgefährtin eigentlich einen Vorsprache, (wie das schon klingt) einen Termin bei ihrer ARGE Sachbearbeiterin gehabt.
Nicht mehr im Knast - dennoch unfrei!
Aktualisiert (Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 12:13 Uhr) Geschrieben von: Thomas Meyer-Falk Sonntag, den 23. Mai 2010 um 13:49 Uhr
Wer seine Freiheitsstrafe vollständig verbüßt hat, der ist in
Deutschland ein freier Mensch. So glauben zumindest viele Menschen. In
der Praxis wird das Gefängnis, welches durch Mauern umwehrt ist, ersetzt
durch die so genannte Führungsaufsicht (§§ 68 ff Strafgesetzbuch).
Besonders hart trifft es Menschen mit nicht-deutscher
Staatsangehörigkeit, denn in diesen Fällen ist die Ausländerbehörde,
bzw. das Amt für öffentliche Ordnung berechtigt weitere Auflagen zu
erteilen.
Im Folgenden berichte ich von einem konkreten Einzelfall, der aber
letztlich exemplarisch ist für den Umgang des (deutschen) Staates mit
Ex-Gefangenen.
Unpopuläres Ziel ?
Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr) Geschrieben von: AK Antiknast Sonntag, den 16. Mai 2010 um 04:37 Uhr
"Gesellschaft ohne Knäste" - klingt heute irgendwie daneben. Wie soll das denn gehen? Und will das wirklich einer oder eine? Gegen die Todesstrafe was tun oder weil eine unschuldig ist, ja, kein Problem. Andere haben dann da noch ihren eigenen "politischen Gefangenen" - aber kein Einsperren mehr, keine Vergeltung, keine Gerechtigkeit?Weitere Beiträge...
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