Das Projekt

In eigener Sache ! In GEMEINSAMER Sache?

Geschrieben von: akp Sonntag, den 16. Mai 2010 um 03:05 Uhr

Die Streitschrift "STRAFLOS" wird in gedruckter oder kopierter Form kostenlos verteilt an Gefangene und Interessierte „draußen“. Die, die noch nicht hinter Gittern sitzen, werden gebeten, das Projekt durch Spenden zu unterstützen.
Damit es möglich wird, dieses beiseite geschobene Thema breiter unter die Leute zu bringen, bitten wir besonders politische/soziale Initiativen, bei der Verbreitung behilflich zu sein - d.h. regelmäßige Abnahme einer Anzahl Exemplare - und sich an unseren Kosten durch einen Dauerauftrag oder periodische Spenden zu beteiligen.

akp koeln

http://autonomes-knastprojekt.blogspot.com
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AKP, Kalk-Mülheimer Str. 210, 51103 Köln
Konto: zosamme eV, K: 5353 48 006, BLZ: 37 1600 87 Kölner Bank,
Verwendungszweck: STRAFLOS

 

Alternativen praktisch suchen !

Geschrieben von: Öff Öff Jürgen Wagner Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:31 Uhr

Es ist die eine Sache, das Ausmaß der Probleme zu beschreiben - und als Ergebnis herauszubekommen, daß wir nicht nur "reformistische" Veränderung von kleinen Einzelheiten am System bräuchten, sondern eine grundlegende System-Umstellung...
Meist bleiben solche radikal klingenden Aussagen dann wieder lebenslang verbunden mit "bloß reformistischen Aktivitäten innerhalb des bestehenden Systems"... (Z.B. für eine "Gesellschaft ohne Knäste" macht man irgendeine Form von Knast-Sozial-Arbeit usw...)

Es ist eine andere Sache, diese System-Umstellung zumindest klar zu beschreiben bzw. zu definieren... Wenn Menschen sich ein wenig ernsthaft darauf einlassen, kommt relativ leicht sowas raus wie: Statt (kapitalistischer) Ungerechtigkeits-Gesellschaft mit ihrem erforderlichen Gewalt-Durchsetzungs-Apparat eine Gesellschaft friedlichen geschwisterlichen Teilens bzw. - wie ich es ja gern nenne - "Konsens-Strukturen globalen Teilens" unter "globalen Konsens-Geschwistern"....

Und dann? Wir wissen dann alle, daß wir bei uns selbst anfangen könnten und so leben könnten... Aber wer macht es dann irgendwie 'in runder Form'? -----
Weil wir auf die eigenen Wohlstands-Privilegien doch nicht so richtig verzichten wollen, teilen wir nicht in zu Ende gedachter Form mit den Ärmsten, und gehen wir nicht in Gemeinschaften mit Gütergemeinschaft... Und weil wir zu sehr (willkürlich) entscheiden und machen wollen, was wir Lust haben, auch wenn es nicht zu unserer eigenen Vernunft oder einem Vernunft-Konsens mit anderen paßt, unterwerfen wir uns halt der eigenen Vernunft nicht wirklich und gehen auch in keine solche Konsens-Gemeinschaft mit anderen...
Schon gar nicht gehen wir so konsequent in eine "Konsens-Gütergemeinschaft" über, daß es ein echter Ersatz für die bürgerlichen Staats- und Geld-Strukturen werden kann und wir diese wirklich aufgeben würden...

Und deshalb reden ja eh schon nur sehr wenige von solchen radikalen Schritten bzw. Veränderungen, schon gar in ernsthafter scheinender Weise...
Und die, die den Anschein der Ernsthaftigkeit erwecken, meinen es bei genauerer Betrachtung dann doch leider meist auch wieder nicht ernst...

Deshalb entsteht so wenig echte alternative Substanz...

Und deshalb muß man viel Hoffnung aufbringen, daß es mal anders werden kann... Und muß bei sich selbst anfangen... Und am besten die elementaren Grundfähigkeiten als "globale Konsens-Geschwister" richtig sich erarbeiten...

Ich grüße Euer Inneres Licht,
Öffi
www.die-schenker.net
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In eigener Sache! In gemeinsamer Sache?

Geschrieben von: Autonomes Knastprojekt Montag, den 21. Dezember 2009 um 04:06 Uhr

Im Dezember haben wir die Texte der Nr.1  de abolitionistischen Streitschrift "STRAFLOS" hier ins Netz gestellt.
Die mit November 2009 neu erschienene Mini-Publikation wird kostenlos verteilt an Gefangene und Interessierte „draußen“. Damit wollen wir versuchen, ein klein wenig die Lücke zu füllen, die durch den Verlust der Papierausgabe der "kumm erus" entstanden ist.

In der letzten Phase der lokalen Mitmachzeitung gab es ja "UNBEQUEME NACHRICHTEN" als Beilage, die thematisch um Strafjustiz, Repression, das Einsperren und alle Formen der Ausgrenzung kreiste. Doch auch zuvor gab es bei uns immer Artikel aus diesen Bereichen. Die Zeitungen "von unge", nachfolgend "kumm erus" sind ja eindeutig initiiert und getragen worden von Menschen, die  - nicht nur, aber zu einem beträchtlichen Anteil - in der Anti-Knast-Bewegung aktiv waren und sind.

Wirtschafliche Probleme - (besonders der Mangel an Verkäufer/inne/n, die zu den sozialen und politischen Zielen unseres kämpferischen Zeitungsprojektes stehen und diese Inhalte selbstbewußt vertreten könnten) - haben uns zur Einsstellung der Print-Ausgabe gezwungen. Aber Gefangene, die zuvor unsere Zeitungen zugeschickt bekamen,  haben in der Regel keinen Zugang zum Internet. Und unser Ziel "Gesellschaft ohne Knäste" wird auch "draußen", in de so genannten "Freiheit", nicht so eifrig diskutiert, dass daraufhin viele Menschen im Internet nach diesem Thema suchen würden.

Wir empfinden also den Bedarf, gerade mit unserem besonders randständigen Themenkomplex da und dort als Provokation und Denkanstoß gegenwärtig zu sein. Man möge doch bitte an verschiedenen Stellen darüber "stolpern".  Damit langfristige Ziele nicht ganz aus den Augen entschwinden. Auch und gerade nicht in Zeiten, in denen es überall krieselt, in denen viele unmittelbare Probleme sich auftürmen.

"STRAFLOS" gibt es also wieder auf Papier. Und soll an interessierte Gefangene geschickt werden. Vom Format ist das zunächst eher ein Flugblatt denn eine Zeitung. Die Finanzierung ist nie gesichert. Deshalb bitten wir die, die noch nicht hinter Gittern sitzen, das Projekt durch Spenden zu unterstützen. Besonders ansprechen möchten wir politische/soziale Initiativen mit der Bitte, bei der Verbreitung behilflich zu sein - d.h. regelmäßige Abnahme einer Anzahl Exemplare - und sich an unseren Kosten durch einen Dauerauftrag oder periodische Spenden zu beteiligen.

Unsere Veröffentlichungsmöglichkeiten in „kumm erus/Unbequeme Nachrichten“ sind mangels Unterstützung verloren gegangen. Auf ein Neues!

akp-koeln
Konto: zosamme eV,
Kto: 535348006,
BLZ: 37160087, Kölner Bank,
Verwendungszweck: STRAFLOS 
   

kumm-erus-Radiosendung über Ein-Euro-Jobs

Geschrieben von: kumm Büro Freitag, den 12. Juni 2009 um 01:31 Uhr

Am 15.06 kurz nach 22 Uhr sendet Radio Köln (107,1) eine Bürgerfunksendung über Ein-Euro-Jobs, hergestellt bei der Radiowerkstatt FLoK (Freier Lokalfunk Köln) auf Initiative der Radiogruppe unserer Zeitung und unter Beteiligung von Aktiven aus der Erwerbslosenbewegung.


Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass wir auch weitere Sendungen produzieren wollen. Wenn es unter unseren Leser/innen und Artikelschreibenden welche gibt, die gerne im Radio ein Thema aufgreifen und das mit uns zusammen machen möchten, laden wir zu solcher Zusammenarbeit ein.

Weiterlesen: kumm-erus-Radiosendung über Ein-Euro-Jobs

 

Sehnsucht nach der Papierausgabe

Geschrieben von: Victor Freitag, den 15. Mai 2009 um 20:55 Uhr

Hallo Leute

Ich bin ein alter Handverkäufer der "kumm erus." Leider gibt es die Zeitung seit einen Jahr nur noch im Internet. Das finde ich doch sehr schade.

Ich finde es immer noch wichtig, dass es die "kumm erus" bald wieder auf Papier erscheint und gedruckt wird.

Wer sich meiner Meinung anschließt, möchte sich doch bitte bei mir melden. Ich schlage vor, auch mal jeden 2ten Donnerstag einen Stamtisch zu machen, um darüber zu diskutieren, wie wir es schaffen, wieder eine regelmäßige "kumm erus" zu drucken.

Wer Intresse hat, kann mich unter der tel 0162 55358735 erreichen oder Tel 3318716.

 

   

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