Hartz-Amt Hotline auf dem Klo?!

Hartz-Amt Hotline auf dem Klo?!

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Hartz-Empfänger müssen telephonisch ständig erreichbar sein. Immer und überall. Auch auf der Toilette?!

Heute morgen hätte meine Lebensabschnittsgefährtin eigentlich einen Vorsprache, (wie das schon klingt) einen Termin bei ihrer ARGE Sachbearbeiterin gehabt.

 

Diese ist durchaus über die Tatsache informiert, dass meine Freundin über eine chronische Magen-Darm Erkrankung verfügt, welche es ihr nicht ermöglicht, das Haus zu einem so frühen Zeitpunkt zu verlassen. Dies wurde der Sachbearbeiterin in einem persönlichen Gespräch klargemacht, bei dem ich auch zugegen war. Entsprechende Atteste wurden ebenfalls eingereicht.

 

Damals war erwähnte Systemdienerin schon reichlich über meine Gegenwart als Zeuge und Berater angepisst, da ich ihren Plan, meiner Freundin einen Betreuer aufzudrücken, durch meine Gegenwart und die Verhinderung einer Überrumpelung durchkreuzt habe.

 

Fristgerecht kurz vor dem Wochenende, um möglichst nicht mehr adäquat antworten zu können, kam nun eine „Einladung“ (ich nenne es „dahin zitieren“) für den heutigen Montag, den 07.06.10 – um 8 (acht) Uhr morgens! Dass unter anderem durch Gespräche und Atteste darauf hingewiesen worden war, dass meine Gefährtin um diese Uhrzeit niemals unterwegs sein kann, wurde selbstredend absolut ignoriert.

 

Da meine Freundin um den genannten (aufoktroyierten) Termin unpässlich war, habe ich dann den Telephonanruf übernommen, genannte Frau KLxxNSCHMIDT (Zimmer 4x4 im Mülheimer Amt) auf den Umstand hinzuweisen, das der genannte Termin wohl ein Irrtum sei, nach den vorangegangenen Erläuterungen.

Worauf ich die relativ abfällige Antwort bekam, dass die erwerbslose, Frau H. wohl in der Lage sein, persönlich bei ihr anzurufen und den Kotau zu machen bzw. auf gewisse unter Zeugen gemachte Aussagen i.B.a. zu frühe Terminvergabe hinzuweisen.

Frau Klxxnschmidt äusserte seinerzeit meiner Erinnerung nach Verständnis i.B.a. die Lebensmittelunverträglichkeiten und bewilligte sogar ungefragt Zuschüsse für diätetische Lebensmittel. Dass diese Zuschüsse hinten und vorne nicht reichen, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht explizit zu erwähnen, dass eine Besserung der bestehenden Unpässlichkeiten - sofern überhaupt erreichbar - eine gewisse Zeitspanne in Anspruch nimmt, ebenfalls nicht.

 

Jedenfalls habe ich genannter Frau Klxxnschmidt eben per Email versprochen, auch noch auf unserer Toilette eine Telephondose samt Apparat zu installieren, um die Erreichbarkeit für sie in gewissen dringlichen Fällen auch zu gewährleisten.

Anrufende Partner scheinen nicht ganz auf dem erwarteten Niveau der SystemA(R)GEntin zu liegen. Daher muss da wohl Abhilfe geschaffen werden.

Leider erhielt ich bis dato keine Antwort oder Ermunterung zu diesem Vorhaben. (wobei ich dies offen gestanden noch nicht mal unbedingt ernst gemeint habe.)

Eine Entschuldigung für ihr herablassendes und geradezu beleidigendes Verhalten wäre jedoch meiner Meinung nach angebracht. Niemand kann schliesslich etwas für ihre / seine Krankheiten.

Fakt ist jedenfalls, die Arroganz, Gängelei und der Ausdruck von Verachtung gegenüber ihren „Kunden“ hat auch die Hartzpuffgängerverordnung nicht verändert. Traurig aber wahr.